März 2026

Performance-Update

Rentenfonds
Europa

Rentenfonds
High Yield Nordics

Mischfonds
Europa

Multi-Asset-Fonds
flexibel Welt

Rohstofffonds
gemischt Welt

Aktienfonds Small &
Mid Cap Welt

Rentenfonds Europa Investment Grade

Mandatum Fixed Income
Total Return Fund

Monatsperformance: -2,30%% | YTD: -0,90%

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Anlagestrategie

Total Return Rentenfonds mit Fokus auf Investmentgrade und Nordics

Mandatum ist ein führender Finanzdienstleister mit Sitz in Finnland – mit einer langen Tradition, tiefer Marktkenntnis und einem starken Fundament aus der Sampo-Gruppe. Seit dem Börsengang im Oktober 2023 agiert Mandatum eigenständig – mit klarem Fokus auf nachhaltige Wertschöpfung und innovative Anlagestrategien.

Der Mandatum Fixed Income Total Return Fund ist ein aktiv gemanagter, diversifizierter Rentenfonds mit Fokus auf Investment Grade Anleihen und einer klaren Ausrichtung auf nordische Märkte.

Der nordische Rentenmarkt bietet attraktive Chancen im Bereich Unternehmensanleihen:

  • Attraktive Konditionen bei der Emission von Anleihen
  • Unterinvestierte Märkte, fernab des Radars großer, globaler Bond-Manager
  • Stabile Rahmenbedingungen und ein starkes ESG-Profil der Unternehmen

Aktives Portfoliomanagement – flexibel und fokussiert:

  • Dynamische Steuerung der Zinsduration entsprechend der Marktlage
  • Flexible und selektive Auswahl von qualitativ hochwertigen Emittenten ohne Bindung an einen Vergleichsindex

Langfristig attraktive Renditepotenziale:

  • Zielrendite von EURIBOR +275 Basispunkten
  • Bewährte Strategie mit über 10 Jahren Historie und einer durchschnittlichen Jahresrendite von rund 4 %

Der Fonds wurde von Scope mit einem A-Rating ausgezeichnet.  

Rentenfonds Europa High Yield Nordics

Mandatum Nordic High Yield
Total Return Fund

Monatsperformance: -1,10% | YTD: +0,10%

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Anlagestrategie

Attraktive Ertragschancen jenseits klassischer Anleihen – mit nordischem Fokus und aktivem Management.

Der finnische Anleihenspezialist Mandatum bietet mit dem Nordic High Yield Fund eine renditestarke Alternative zu herkömmlichen festverzinslichen Anlagen. Das Portfoliomanagement investiert gezielt in ausgewählte Unternehmensanleihen aus dem nordischen Raum – mit besonderem Blick auf Titel ohne Rating oder im High-Yield-Bereich (bis maximal BB+). Durch ein breit gestreutes Portfolio und aktives Risikomanagement nutzt der Fonds gezielt Marktchancen, während Zinsrisiken professionell gesteuert werden. Fremdwährungen sind in Euro abgesichert.
Als aktiv gemanagter Fonds ohne Benchmark ist er nicht an einen Vergleichsindex gebunden und kann so flexibel auf Marktveränderungen reagieren – immer mit dem Ziel, eine überdurchschnittliche, langfristige Rendite zu erzielen.

Der Fonds wurde von Lipper in den Jahren 2023 bis 2025 als jeweils bester europäischer High Yield Fonds ausgezeichnet.

Mischfonds Europa

ERW Portfolio Strategie

Monatsperformance: -5,44% | YTD: -1,54%

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Monatskommentar des Portfoliomanagements

Nach acht positiven Monatsergebnissen in Folge stellte der März eine Zäsur in der Gewinnserie des ERW Portfolio Strategie dar. Der deutliche Kursrückgang von -5,44 % (YTD: -1,54 %) löschte die zuvor aufgebaute Jahresperformance vollständig aus. Auslöser für die scharfe Marktkorrektur war der von den USA und Israel am 28. Februar gestartete Angriffskrieg auf den Iran, der die Finanzmärkte erheblich verunsicherte.

Besonders stark litten im März die europäischen Aktienmärkte unter den veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen. Der DAX verlor -10,30 % (YTD: -7,39 %), während der Euro Stoxx 50 um -9,14 % nachgab (YTD: -3,51 %). Im Vergleich dazu konnten sich die US-amerikanischen und globalen Aktienmärkte etwas besser behaupten. Die geringere Abhängigkeit von Ölimporten sowie die größere geografische Distanz zum Krisenherd begrenzten die Verluste des S&P 500 auf -2,71 % (YTD: -2,73 %) und des MSCI World auf -4,08 % (YTD: -1,84 %, jeweils in Euro).

Auch die Anleihemärkte gerieten unter Druck. Steigende Zinsen und höhere Risikoaufschläge führten zu Kursrückgängen sowohl bei europäischen Staatsanleihen (-2,71 %, YTD: -0,65 %) als auch bei Unternehmensanleihen (-2,30 %, YTD: -1,00 %). Gold verlor im Monatsverlauf -9,59 % an Wert (YTD: +9,88 %, in Euro), während der US-Dollar gegenüber dem Euro um +2,19 % aufwertete.

Seit den ersten Militärschlägen auf den Iran ist die Straße von Hormus, einer der wichtigsten Seewege für den globalen Handel mit Öl und Gas, nicht mehr passierbar. Die Preise für diese zentralen Energierohstoffe reagierten unmittelbar mit deutlichen Preissprüngen, wodurch auch die Inflationserwartungen spürbar anzogen. Je länger der Konflikt andauert und je stärker dabei Energieinfrastruktur beschädigt wird, desto größer könnten die negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ausfallen.

Gleichzeitig verharrt das von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsmaß mit einer Jahresrate von 3,1 % weiterhin deutlich über dem angestrebten Zielwert von 2 %. In der Folge wurden die zuvor für 2026 erwarteten Zinssenkungen weitgehend aus den Markterwartungen herausgenommen. Entsprechend stiegen insbesondere die Renditen kurzlaufender Anleihen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren deutlich an. In diesem Umfeld verzeichneten nahezu alle Aktienbranchen und Anlageklassen Kursverluste. Eine der wenigen Ausnahmen bildeten Energieaktien, die seit Monatsbeginn von den stark gestiegenen Energiepreisen profitieren konnten und entsprechend Kursgewinne erzielten.

Multi-Asset-Fonds flexibel Welt

Lansdowne Endowment Fund

Monatsperformance: -4,02% | YTD: +0,12%

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Monatskommentar des Portfoliomanagements

Risikogeneigte Anlagen reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf den Ausbruch des nun dritten Krieges am Persischen Golf. Auch die Anleihemärkte entwickelten sich negativ, da mit steigenden Rohölpreisen erneut Inflationsängste geschürt wurden. Allgemein wird erwartet, dass die Notenbanken von weiteren Zinssenkungen nunmehr absehen müssen. Der Benchmark verlor im Monatsverlauf 3,0 %.

In einer erstaunlichen Entwicklung rentierte Gold mit –9,7 % negativ und enttäuschte damit die Erwartungen vieler Anleger. Als Gründe wurden ETF-Rückgaben sowie Verkäufe einzelner Zentralbanken, beispielsweise der Türkei, angeführt. Auf der anderen Seite bewiesen Rohstoffe ihre Eignung als Inflationspuffer: Der Bloomberg Commodity Index stieg um 14,0 %.

Der Endowment Fund verlor im März enttäuschende 4,0 % und underperformte damit seine Benchmark. Dabei spielte einerseits die Managerselektion eine Rolle, andererseits auch eine starke Erholung am Monatsultimo, welche von der Depotbank nicht zeitgerecht erfasst werden konnte. Insgesamt verzeichneten sechs der acht Hauptanlagegruppen des Fonds Verluste. Positiv entwickelten sich neben Rohstoffen lediglich Katastrophenanleihen mit einem Plus von 0,6 %.

Angesichts der zunehmenden Unwägbarkeiten bleibt der Fonds bei Aktien leicht untergewichtet, ebenso bei hybriden Anlagen. Demgegenüber werden festverzinsliche sowie versicherungsgebundene Wertpapiere übergewichtet gehalten. Im Rahmen der Regionalallokation wurden US-Aktien im März deutlich untergewichtet, während Aktien in Kanada, Japan sowie der Eurozone übergewichtet wurden.

Rohstofffonds gemischt Welt

OPTINOVA Metals & Materials I-EUR

Monatsperformance: -11,96% | YTD: +3,42%

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Monatskommentar des Portfoliomanagements

Der März 2026 stellte die Rohstoffmärkte vor eine deutliche Korrektur. Der Optinova Metals & Materials verzeichnete eine Performance von –11,96 %. Zum Vergleich: Der MSCI World Materials verlor –8,51 %, der NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) –18,42 %, Gold gab um –9,83 % nach, während Silber, Palladium und Platin jeweils rund –17 % korrigierten. Auslöser dieser breiten Schwäche war ein ungewöhnlicher makroökonomischer Mix: Einerseits eskalierte die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter – insbesondere im Kontext der US-Politik gegenüber dem Iran. Andererseits reagierten die Märkte nicht mit einer klassischen Flucht in Edelmetalle. Vielmehr dominierten ein starker US-Dollar und steigende Realzinsen, ausgelöst durch höhere Inflationserwartungen infolge stark gestiegener Energiepreise.

Aus unserer Sicht hat sich die US-Regierung unter Donald Trump mit ihrer Iran-Strategie verkalkuliert. Die Eskalation führte primär zu einem Ölpreisschock und steigenden Inflationserwartungen, ohne die intendierte Stabilisierung zu erreichen. In der Folge gerieten insbesondere Edelmetalle unter Druck. Im Monatsverlauf zeigte sich diese Entwicklung deutlich: Während Aluminium aufgrund konkreter Angebotsstörungen im Nahen Osten – darunter Produktionsausfälle in Katar und Exportrestriktionen aus Bahrain – zeitweise über 3.500 USD stieg, gaben Gold und Kupfer deutlich nach. Gold fiel von über 5.000 USD auf unter 4.500 USD, während Kupfer rund 7 % verlor und damit zunehmende Konjunktursorgen reflektierte.

Der Markt preist aktuell ein Szenario länger restriktiver Geldpolitik ein. Wir halten aggressive Zinserhöhungen jedoch für schwer durchsetzbar, da die Risiken für eine Konjunktur- und potenzielle Schuldenkrise deutlich zunehmen würden. Die Korrektur im März ist aus unserer Sicht daher eher als kurzfristige Übertreibung zu werten. Die strukturellen Treiber, insbesondere im Edelmetallbereich, bleiben intakt.

Die „Bestperformer“ im Aktienbereich lauten im März: Norsk Hydro: +16,31 % | Tokyo Steel: +0,46 % | China HongQiao: +0,23 % | Russel Metal: +0,07 % | Cascades: -1,61 %.

Optinova Conventional &
Clean Energy I-EUR

Monatsperformance: +8,10% | YTD: +19,57%

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Monatskommentar des Portfoliomanagements

Der Optinova Conventional & Clean Energy Fonds erzielte im März 2026 eine Wertentwicklung von +8,10 %. Damit blieb der Fonds hinter dem MSCI World Energy (+14,09 %) zurück, entwickelte sich jedoch deutlich besser als der MSCI World New Energy (–5,48 %) und profitierte von der starken Entwicklung konventioneller Energieträger. Der Ölmarkt war im März von einer massiven geopolitischen Eskalation im Nahen Osten geprägt. Auslöser war die Blockade der Straße von Hormus, einer zentralen Transportroute für den globalen Öl- und Gasverkehr. In der Folge kam es zu einem abrupten Preissprung: Brent und WTI legten innerhalb kurzer Zeit zweistellig zu und erreichten mit bis zu 118 USD bzw. knapp 100 USD je Barrel zeitweise die höchsten Niveaus seit 2024.

Die Situation verschärfte sich im Monatsverlauf weiter. Militärische Angriffe auf Energieinfrastruktur, darunter das iranische Gasfeld South Pars sowie Anlagen in Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, führten zu erheblichen Angebotsausfällen. Gleichzeitig drosselten zentrale Förderländer ihre Produktion, um Lagerüberläufe infolge eingeschränkter Exportmöglichkeiten zu vermeiden. Politische Gegenmaßnahmen, wie die Freigabe strategischer Ölreserven durch die Internationale Energieagentur sowie temporäre Lockerungen von Sanktionen gegenüber russischem Öl, konnten die Märkte nur kurzfristig beruhigen. Entscheidend blieb die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, die weiterhin einen erheblichen geopolitischen Risikoaufschlag rechtfertigt. Donald Trump verlängerte zudem mehrfach Ultimaten gegenüber dem Iran und erhöhte die militärische Präsenz in der Region.

Im Rahmen der Reallokation Anfang März wurde die Investitionsquote von 83 % auf 87 % erhöht. Insgesamt wurden rund 15 Titel im Portfolio ausgetauscht, um die Positionierung an das veränderte Marktumfeld anzupassen und gezielt von den strukturellen Verschiebungen im Energiesektor zu profitieren. Insgesamt zeigte der März eindrücklich, wie stark geopolitische Ereignisse kurzfristig die Fundamentaldaten überlagern können. Während der physische Markt weiterhin strukturelle Anpassungsmechanismen aufweist, dominierte im Berichtszeitraum klar die geopolitische Risikoprämie.

Die Top-Performer im Aktienbereich lauten im März: APA: +43,21 % | AM Energy: +38,14 % | Karoon Energy: +31,32 % | Repsol: +29,63 % | Parex Resources: +28,30 %.

Aktienfonds Small & Mid Cap Welt

WertArt Capital Fonds AMI

Monatsperformance: -3,87% | YTD: +0,15%

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Monatskommentar des Portfoliomanagements

Im März sank der Anteilswert des WertArt Capital Fonds AMI um 3,9 % (ISIN DE000A2N65X4), während der globale Small-Cap-Sektor um 7,4 % fiel. Seit Jahresanfang liegt der WertArt Capital Fonds mit 0,2 % im Plus, während der globale Small-Cap-Sektor seit Jahresanfang um 1,0 % zulegen konnte.

Aufgrund des Angriffs der USA und Israels auf den Iran hat der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz seit Ende Februar schätzungsweise um 90 % abgenommen. Die Golfstaaten versorgen durch dieses Nadelöhr große Teile der Welt – vornehmlich Asien – mit Rohöl, LNG, Dünger, Kunststoffen und weiteren für die Weltwirtschaft essenziellen Rohmaterialien. Selbst wenn der Schiffsverkehr in den kommenden Tagen aufgrund eines möglichen Übereinkommens der Kriegsparteien wieder ansteigen sollte, dürfte es in den nächsten Wochen dennoch zu Engpässen im globalen Wirtschaftsgeschehen kommen. Eine Fortsetzung des Konflikts könnte daher gravierende Folgen für die Weltwirtschaft haben.

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